Thomas Busse: „Mir lag fern Bruno Gröning in irgendeiner Form zu glorifizieren. Mit aller Sachlichkeit habe ich mich bemüht ausschließlich Fakten aneinanderzureihen, die für sich eine deutliche Sprache sprechen. Dabei hat mich besonders die hochbrisante Auseinandersetzung zwischen Geistheilung und Allgemeinmedizin interessiert. Ich bin froh und sehr dankbar, dass mir so viele Menschen bei dieser aufwendigen Arbeit geholfen haben. Nach meiner Überzeugung sollte man sich mit dem Thema ´Heilung auf geistigem Weg` viel mehr, viel offener und viel selbstverständlicher auseinandersetzen. Sicherlich gibt es auf diesem Gebiet auch Bereiche der Scharlatanerie. Doch wenn es um die Gesundheit vieler Menschen geht, die aus Sicht der Allgemeinmedizin als unheilbar gelten, wäre es unverantwortlich, sehr ernst zunehmende Alternativen einfach zu ignorieren.“
Zur Information: Viele Jahre engagierte sich Thomas Busse im Bruno Gröning Freundeskreis, einer Organisation, die sich heutzutage, wie andere auch, für die Verbreitung der Lehre Grönings einsetzt. Aus persönlichen Gründen hat Thomas Busse, unabhängig von den Arbeiten zum Dokumentarfilm, immer mehr Abstand von dieser Gruppierung genommen und gehört ihr seit Jahren nicht mehr an.
Aktuelle Aufführungstermine: www.gh-film.de

